Tom Hey


18. Februar 2019

Ina Deicke

Ich möchte euch meinen Kollegen Tom vorstellen, damit ihr wisst, mit wem ihr auf Visionssuche geht:

Im Fluss des Lebens sein

Ich bewunderte immer Menschen, die schon von klein an wussten und klar sahen, wohin das Leben sie führen wird.

Manchmal versuchte sich der Heranwachsende in mir vorzustellen, wo, wie, mit wem der Erwachsene später lebt.
Doch waren meine damaligen Visionen sehr vom Altbekannten und Machbaren geprägt und gut meinende Menschen taten ihr Bestes mir zu zeigen, welcher Weg der richtige sei.

Dann es ist ganz anders gekommen.

Aus dem Augenblick heraus entscheiden

Um erkannt Geglaubtes in Frage zu stellen, geglaubt Erkanntes loszulassen und mir mehr auf die Spur zu kommen, habe ich mich immer wieder aufgemacht, habe die ausgeschilderten Wege verlassen müssen. Dies führte mich in zeitiges Beziehungsleben und -sterben, auf unkonventionelle Berufspfade, durch viele Zweifel, Krisen und … immer wieder auf Wanderungen, Reisen, Aufenthalte in und Zwiesprache mit der Natur.

Boden unter den Füßen spüren

Dort entfaltete sich tiefes Erkennen von innen, aus dem Selbst heraus. Jede Gestalt, jeder Impuls, jede Bewegung hat ihren Sinn und ihre Bedeutung. In uns finden wir letztlich den wirksamen Halt und Heil – das Wesentliche ist dort geborgen. Später habe ich erlebt, wie kraftvoller und klärender dieser Prozess durch die Widerspiegelung in anderen Menschen, in einer von wohl wollender Unterstützung getragenen Umgebung wirkt.

In diesem Miteinander leiten mich ein tiefer Wunsch nach Wahrhaftigkeit, die seelische Berührbarkeit, Achtsamkeit und das Wissen um die eigenen Verwundungen, ein resilienter Frohsinn, das täglich erlebte Berufs- und Eltern-Dasein, ein umfangreiches Natur- und Wildniswissen und die mittlerweile vielfältigen Lebenserfahrungen.

Werdegang

Geboren 1964 wuchs ich im Süden der damaligen DDR auf.

1990 schloss ich mein Studium an der TU Dresden als Diplom-Ingenieur für “Umweltinformatik“ ab und erwarb Beruf begleitend später noch den Meisterabschluss im Wasserbau.

Seit vielen Jahren arbeite ich hauptberuflich in einer kommunalen Umweltverwaltung, gründete und förderte mehrerer umwelt- und waldpädagogische Einrichtungen, Projekte und Initiativen. Dabei entwickelte und schulte ich kommunikative, pädagogische und Managementfähigkeiten.

Nebenberuflich bildete ich mich ab 2001 zum Leiter für Naturseminare und Spezialcoach für Männer in der Tradition der “school of lost borders“ bei Reinhold Schäfer aus, begleitete und leitete in dessen Team Visionssuche-Reisen, Schwitzhütten-Zeremonien und Seminare für Männer. Aktuell führe ich eigene Projekte zur Naturerfahrung und Potentialentwicklung, auch für Jugendliche durch.

Ich bin Vater von drei Kindern, mittlerweile auch Großvater und lebe auf einem Denkmal geschützten Hof direkt am Tharandter Wald.